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Die Prinses Máxima Center Foundation setzt die Spende der Potato Foundation für technische Innovationen ein.

Durch die eigene Produktion von viralen Vektoren können Kinder eine spezifische Zelltherapie erhalten.

Mit der Spende der Potato Foundation erhält das Prinses Máxima Centrum einen eigenen „Virushersteller” in Reichweite. Eine technische Meisterleistung, denn mit dieser Ausrüstung kann das Prinses Máxima Center bald an seinem eigenen Standort Vektoren produzieren. Mit dieser sogenannten Viral-Vektor-Technik kann bei der Zelltherapie sehr schnell reagiert werden. Und krebskranke Kinder, die für eine Zelltherapie in Frage kommen, können so schnell wie möglich mit ihrer Behandlung beginnen.

Das Prinses Máxima Center verfügt über eine große zentrale Krankenhausapotheke, in der fachliche pharmakologische Expertise und innovative Technologie zur Optimierung der Behandlungen beitragen. Für jedes Kind wird ganz gezielt geprüft, welche Medikamente benötigt werden. Es handelt sich um eine breite Palette von Medikamenten für Kinder, die im Krankenhaus, in der Tagesklinik, aber auch zu Hause behandelt werden. Manchmal handelt es sich um Medikamente für Behandlungen wie Chemotherapie, aber heutzutage wird auch die Zelltherapie eingesetzt, wobei die Zell- und Gentherapie-Einheit (CGU) als Teil der Apotheke im Maxima eine entscheidende Rolle spielt.


Geschwindigkeit ist lebenswichtig

„Die Zelltherapie zielt auf das sogenannte eigene Immunsystem ab, was bedeutet, dass eigene Immunzellen verwendet werden, um diese so anzupassen, dass sie ‚die bösartigen Zellen beseitigen‘. Dies wirkt sehr gezielt und hat weniger unangenehme Nebenwirkungen. Und das ist besser für die zukünftige Gesundheit des Kindes“, so Dr. Lidwien Hanff, Leiterin der Apotheke. „Derzeit besteht die Herausforderung der Zelltherapie in der Geschwindigkeit, mit der die Immunzellen des Kindes angepasst werden können, und in der Verfügbarkeit der Zelltherapie auch für seltenere Tumoren, wie wir sie in der Kinderonkologie sehen. Das hängt damit zusammen, dass für diese Kindertumoren die Immunzellen ebenfalls sehr spezifisch angepasst werden müssen. Dazu wird außerhalb des Körpers eine Virusvektortechnik eingesetzt, die die Zellen anpasst und vermehrt, sodass sie ihre Arbeit im Körper sehr gezielt verrichten können. Die Spende der Potato Foundation trägt zur Anschaffung eines Geräts (des Viral Vector) bei, das virale Vektoren am eigenen Standort herstellen kann, mit denen dann auch spezifische Kindertumoren behandelt werden können. Der Reinraum (ein hygienischer, geschlossener Raum als Teil der Apotheke), in dem das Gerät hoffentlich bald aufgestellt wird, ist bereits vorbereitet.

Krebs ist die häufigste Todesursache durch Krankheit bei Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 20 Jahren. Auch dank solcher technischen Innovationen sind die Heilungschancen für krebskranke Kinder in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegen.

Darüber hinaus leiden viele Kinder, die geheilt werden, später in ihrem Leben unter schwerwiegenden Folgen der Behandlung. Deshalb benötigen krebskranke Kinder eine hochspezialisierte Versorgung mit Hilfe der neuesten Techniken, von der sie ihr ganzes Leben lang profitieren werden. Und genau das bietet das Prinses Máxima Center. Die Potato Foundation freut sich, mit dieser Spende finanzielle Unterstützung leisten zu können, damit das Prinses Máxima Center selbst mit dem Viral-Vector-Ansatz beginnen und damit das Leben von Kindern mit Krebs verbessern kann. Kinder, die hoffentlich noch ein ganzes Leben vor sich haben.

Das Prinses Máxima Center

Das Prinses Máxima Center für Kinderonkologie behandelt seit Juni 2018 alle krebskranken Kinder in den Niederlanden. Dies geschieht auf innovative und kinderfreundliche Weise. Es ist schön, dass die gesamte Versorgung und Forschung von rund 1.500 Mitarbeitern (davon ca. 500 in der Forschung) unter einem Dach stattfindet. So kann schnell auf dem Gebiet von Wissen und Fachkompetenz reagiert werden, und das Prinses Máxima Center gehört zu den fünf weltweit führenden Kinderonkologiezentren. Es ist das größte Kinderkrebszentrum Europas

Der Austausch von Wissen und Fachkenntnissen im Bereich Kinderkrebs ist dringend erforderlich, da jährlich etwa 600 Kinder die Diagnose Krebs erhalten. Derzeit stirbt immer noch jedes vierte Kind an dieser schrecklichen Krankheit. Das Prinses Máxima Center setzt sich daher mit aller Kraft dafür ein, immer bessere Behandlungsmethoden anzubieten, um in Zukunft jedes Kind mit Krebs mit optimaler Lebensqualität heilen zu können. Das ist ihre Mission.



Die Prinses Máxima Center Foundation

Da die Gesamtzahl von 600 Kindern im Verhältnis zu allen Krebspatienten in den Niederlanden nicht sehr hoch ist, ist es manchmal schwierig, für eine so kleine Population Investitionen zu „erwirken”. Aus diesem Grund wurde speziell für diese Projekte und Programme für Kinderkrebs im Prinses Máxima Center eine Stiftung gegründet, die sich voll und ganz dafür einsetzt. Das ist die Prinses Máxima Center Foundation. Sie sammelt Gelder, sucht Spender und stimmt sich eng mit dem Prinses Máxima Center ab, wofür das Geld im Einklang mit der Mission ausgegeben wird. „Die Unterstützung von Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen, Schulen und zahlreichen anderen Organisationen ist dabei unverzichtbar”, sagt Marijn Brummelhuis, Leiterin der Abteilung Fonds und Stiftungen bei der Prinses Máxima Center Foundation.

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